Pfälzerwald-Verein Obernheim - Kirchenarnbach
Pfälzerwald-Verein Obernheim - Kirchenarnbach

Pflanzen-, Tier-, Wald- und Baumkunde

Bilder: © H.J. Wagner

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Holunder

Es gibt drei Arten von Holunder. Der bekannteste ist der schwarze Holunder. Bei uns einfach Holunder oder Holler genannt. Neben dem strauchförmigen Roten Holunder gibt es noch den staudenförmigen Zwergholunder. Er ist aber mehr in subtropischen Klima zuhause oder in höheren Lagen.

Walderdbeere

Die Walderdbeere zählt zu den beliebtesten Heilpflanzen. In den Büchern von Hildegard von Bingen findet sie Erwähnung. Als Rotbeere oder Erbelkraut zählt sie nicht zu den Urformen unserer heutigen Gartenerdbeere. Auch wird ihr Name oft mit der germanischen Göttin Frigga verknüpft.

Geerntete Beeren und Blätter müssen vor dem Verzehr immer gewaschen werden, da sich Wurmlarven oder ähnliches darauf befinden können. In der Heilkunde wird die frisch geerntete Wald-Erdbeere bei Galle- und Leberleiden, sowie bei Herzbeschwerden, Blutarmut und Bronchitis als allgemeines Stärkungsmittel angewandt.

Fingerhut

Wild, romantisch und pflegeleicht und trotzdem sind alle Teile des Fingerhuts für den Menschen giftig. Er wächst am Waldesrand und passt eventuell auch in so manchen Garten. Der Verzehr von zwei bis drei getrocknete Blätter können für einen Erwachsenen tödlich sein. In Gärten in denen sich Kinder aufhalten ein völliges Tabu. Also immer Finger weg oder Handschuhe tragen.

Wolfsgruben

 

Im Wald bei Spesbach zeigte uns Wanderführer Gerhard Denzer diese Wolfgrube. Sie stammt noch aus der Zeit, als die Angst vor dem Tier riesig war. Diese Wölfe hatten sich in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges sehr stark vermehrt und waren für die Herden des Menschen eine große Gefahr. Neben oberirdischen Fallen wurden auch sogenannte Wolfsgruben ausgehoben und viele sogar mit Steinen ausgemauert. Die Grube wurde mit Ästen und Blättern bedeckt. In die Falle wurde ein entsprechender Köder gelegt. 

Der Igel

 

Igel sind Sägetiere und verspeisen am Liebesten Insekten. Es gibt 24 Arten auf der Welt. Der bei uns lebende Igel ist der Braunbrustigel. Sein Lebensraum ist in fast ganz Europa. In Neuseeland leben auch dieser Krappeltiere, die dort von Siedlern eingeschleppt wurden. Die Igel werden bis zu 32 cm lang und haben ein Gewicht zwischen 450 und 700 Gramm Das Stachelkleid schützt den Igel vor Fressfeinden, hat die Farbe graubraun bis braun und reicht vom Stirnansatz bis zum Schwanz.

Bilder: Dieter Kress

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Die Echten Eidechsen

 

Bei uns heißen sie einfach „Eidechsen“. Sie sind eine Reptilienfamillie innerhalb der Schuppenkriechtiere. Ihre Heimat ist Europa, Asien und Afrika. Sie bevorzugen vorwiegend trockene Lebensräume und besonders Sonnenwärme. Ihre Nahrung ist in der Regel kleine wirbellose Tiere und zur Abwechslung auch Samen von Früchten.

Jeder hat sie schon einmal zwischen den warmen Steinen einer alten Mauer gesehen. Vielleicht auch schon eine versucht zu fangen?  

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Milan

 

Der Milan zählt zu der Gattung der Greifvögel und in die Familie der Habichtarten. Diese Gattung enthält wiederum drei Arten, den Rotmilan, Schwarzmilan sowie den nur in Afrika beheimateten gelbschnabeligen Schmarotzermilan. Die Milane sind sehr gute Suchflugjäger und aus gezeichnete Segelflieger. Bei uns ist der Rotmilan der bekannteste der Milanarten. 

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Enten

 

Die Entenfamilie ist die artenreichste Art aus der Ordnung der Gänsevögel. Sie umfasst 150 Arten und 47 Gattungen. Zu ihnen zählen auch die Gänse und Schwäne. Abgesehen von den Hühnern hat keine andere VogelartVogelgruppe eine so große Wechselbeziehung zum Menschen. 5 Arten wurden domestiziert, alleine des Fleisches wegen, den Eiern und Federn, Die Ente ist das weibliche Tier und der Erpel das männliche Tier. Auffallend beim Erpel das farbige Prachtkleid. 

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Seeschwalben

 

Seeschwalben nisten am Erdboden oder auf Felsen, häufig in Kolonien. Die Nester liegen meist sehr dicht beieinander und können einfache nackte Mulden sein. Binnenseeschwalben bauen flache Nester auch auf schwimmender Sumpfvegetation

Seeschwalben schwimmen relativ selten. Zur Nahrungssuche rütteln sie und tauchen aus der Luft nach Fischen.

Einige Seeschwalbenarten zeigen beachtliche Flugleistungen. So wandert die in Mitteleuropa einheimische Küstenseeschwalbe nach der Brutperiode in die Antarktis, um nach dem dortigen Sommer in den Norden zurückzukehren. Dabei legen einige Individuen mehr als 40.000 km im Jahr zurück.

Bild: © Trauerseeschwalbe - Deutsche Wildtierstiftung

Möwe

 

Die Möwe ist in der ganzen Welt als See- und Wasservogel bekannt. Die wissenschaftliche Bezeichnung heißt Laridae.  Die Scherenschnäbel und Seeschwalben zählen als Unterfamilie dazu. Möwen werden zwischen 10 und 30 Jahre alt Ihr Gewicht beträgt 200 – 350g. Es gibt 35 Arten von Möwen.

Wenn auch die Möwe kein Vogel aus unserer Heimat ist, habe ich euch einen kleinen Beitrag eingesetzt

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Elster

 

Die Elster ist ja bekannt als diebischer Vogel als sogenannter Nestplünderer. „Der klaut wie eine Atzel“. Daher sein Spitzname im Volksmund Atzel. Nicht zu verwechseln mit dem Stadtteil Süd von Landstuhl. Sie gehört in die Familie der Rabenvögel. Der sehr schön anzusehende Vogel ist vor allem in Europa angesiedelt.

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Hauskatzen

 

Die Hauskatze zählt zu den Haustierformen der Falbkatzen. Sie ist einer der beliebtesten Heimtiere. So unterschiedlich Katzen in ihrem Aussehen sind unterscheiden sich ihre Wesen. Manche sind Draufgänger und Jäger wieder andere verschmuste, spielende Freunde des Menschen. Aber alle Katzen haben ihre Freiheitsliebe. Katzen sind sehr sozial und keine Einzelgänger. In Bauernhöfen gründen sie gerne richtige Katzenfamilien.

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Der Esel

 

Der Hausesel ist ein weltweit verbreiteste Haustier und gehört zu den kleinsten Vertretern der Familie der Pferde. Sie werden besonders an ihren Ohren und dem lauten I-Ah Ruf erkannt. Unsere Hausesel haben ihren Urstamm in Afrika und werden schon seit Tausenden von Jahren als Nutz- und Heimtier gehalten. Besonders als Lastenträger werden sie geschätzt.  Der asiatische Esel wird als Halbesel bezeichnet und zählt zu der dort ansässigen wilden Pferdeart.

Geräusche Esel.MP3
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Pferd

 

Alle Hauspferde haben ihren Ursprung bei den Wildpferden. Ihre Zähmung begann vor ungefähr 5 000 Jahren. Zu Beginn als Reit- und Lasttier. Die Augen der Pferde sind ganz auf der Seite und ermöglichen dem Pferd fast einen Rundblick. Neugeboren Pferde können wenige Stunden nach der Geburt schon laufen. Je nach Temperament werden sie Kaltblüter, Warmblüter, Halbblüter oder Vollblüter genannt. Das Alter der Pferde kann man an seinen Zähnen abschätzen

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Das Wildschwein

 

Das Wildschwein ist ein Paarhufer und zählt zu der Familie der Echten Schweine, also in die Stammform des Hausschweins. Ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Westeuropa bis Südostasien. Durch Aussetzen in Amerika (Nord- und Südamerika) und Australien sowie auf zahlreichen Inseln ist es heute nahezu weltweit verbreitet.

Sie sind urig und wehrhaft, wenn sie angegriffen werden. Gleichzeitig aber sehr anpassungsfähig. Durch milde Winter und Futter im Überfluss hat sich ihre Population in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Dementsprechend nehmen die Konflikte mit dem Menschen zu

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Wildschwein in der Nacht
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Aufnahme Wildkamera Sepp Wagner vom 16.08.2020

Suhlen im Matsch

Manchmal erkennst du mitten im Wald eine größere, matschige Stelle. Das ist das „Badezimmer“ der Wildschweine. Dort suhlen sich die Tiere um sich von lästigen Blutsaugern zu befreien. Anschließend reiben sie sich an den umstehenden Bäumen. Die Bäume sind im unteren Bereich grau von getrocknetem Matsch und die Rinde ist zum Teil abgeschabt. Diese Bäumen nennt der Jäger „Malbäume“   

siehe Video Youtube:  https://youtu.be/W7eXUaOS_90

Rotfuchs

 

Die einzig in Deutschland vorkommende Fuchsart ist der Rotfuchs. Im deutschen Sprachgebrauch wird er einfach als Fuchs bezeichnet. Dank seiner hervorragenden Anpassungsfähigkeit folgt er dem Menschen, bis in die Großstädte. Er gehört zur Familie der hundeartigen Raubtiere. Der dämmerungs- und nachtaktive Fuchs, hat seine Sinnesorgane speziell der Dunkelheit angepasst

Quelle: I, Malene, CC BY 2.5,

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Heuschrecke

 

Die Heuschrecke gehört zu der Gattung der Insekten. Es gibt 28 000 verschieden Arten. Einige dieser Arten, die Pflanzenfressenden, neigen zur Massenvermehrung und können regelrechte Plagen verursachen und haben trotzdem einen hohe ökonomischen Wert.

Das Zirpen entsteht durch eine mit Querrippen versehene Schrill-Leiste an der Unterseite des obenliegenden Flügels. Das Reiben auf dem unteren Flügel, die Schrill-Kante, ergibt den unverwechselbaren Ton. Sehr schön kann man das Flügelreiben bei der Feldgrille beobachten. Dadurch will das Männchen, vor der Wohnröhre sitzend, das Weibchen bezirzen.

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Hornisse

 

Die Hornisse ist unter den Echten Wespen die größte ihrer Gattung. In Deutschland gibt es nur eine Art. Sie waren bis in die 1970er Jahren vor dem Aussterben bedroht. Inzwischen hat sich ihr Bestand wieder erholt und ihr Vorkommen ist lokal wieder häufiger. Sie werden deutlich viel größer als ihre kleineren Verwandten, die Wespe. Die Färbung kann variieren, ohne dass es sich um eine andere Unterart handelt. Sie steht bei uns unter Naturschutz.

Hummel

 

Ein Hummelvolk besteht je nach Art aus etwa 50 bis 600 Tieren und einer Königin. Die Mehrzahl der Tiere sind Arbeiterinnen, daneben gehören zum Volk auch Männchen, die wie auch bei den Honigbienen Drohnen genannt werden, sowie Jungköniginnen. Ein Volk überlebt in Europa nur einen Sommer und ist gewöhnlich im September abgestorben. Es überwintern einzig die begatteten Jungköniginnen Sie sind im nächsten Frühjahr alleine auf sich gestellt. Sie beschäftigen sich mit dem Bau der Anlage des Nestes und der Gründung eines neuen Staates.. Solche Königinnen werden bis zu zwölf Monaten alt. Drohnen und Arbeiterinnen sterben bereits nach drei bis vier Wochen.

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Wespe

 

Die bei uns bekannte Wespe gehört zu der Unterfamilie der Faltenwespen. Dazu zählen 61 Arten. Auch die Hornissen gehören zu der Wespenart. Oft werden fälschlicherweise die Feldwespen zu den echten Wespen gezählt. Wer hat noch keinen unangenehmen Kontakt mit Wespen gehabt. (Wespennest an der unmöglichsten Stelle im Haus oder einen schmerzhaften Wespenstich).    

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Bienen

 

Die Bienen zählen zu einer Insektengruppe, in der mehrere Gruppen der Hautflügler zusammengefasst werden. Der Begriff Biene wird Umgangssprachlich meist auf eine einzelne Art, die westliche Honigbiene reduziert. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Biene u.a als staatenbildender Honigproduzent, aber auch wegen ihrer Wehrhaftigkeit. Bei den Bienen handelt es um eine recht große Gruppe mit sehr verschiedenen Arten. Viele davon, vor allem die alleine lebenden, werden unter dem Begriff Einsiedlerbienen oder Wildbienen zusammengefasst.

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Marienkäfer

 

Die Marienkäfer gehören zu der Familie halbkugeliger, flugfähiger Käfer. Sie sind weltverbreitet. Ihre Deckflügel weisen eine unterschiedliche Anzahl von Punkten auf. Die Anzahl der Punkte gibt nicht, wie bei uns irrtümlich verbreitet, das Alter an, sondern spiegelt das Charakteristische jeder Art an und verändert sich im Laufe des Lebens des Käfers nicht. So auch die Farben dieser Käferart. Sie ernähren sich von Blatt- und Schildläusen und sind daher in der Landwirtschaft und im Gartenbau sehr beliebt. In ihre Art und Unterarten werden bis zu 4.000 Varianten gezählt. Genauso mit ihren Bezeichnungen bzw. Namen. Bei uns wird er oft als Juni-Käfer bezeichnet

Maikäfer

 

Der Maikäfer gehört in der Familie der Blatthornkäfer. Der Feldmaikäfer ist der am weitesten verbreitete Maikäfer Mitteleuropas. Im östlichen und nördlichen Teil Europa sowie in verschiedenen Regionen Deutschlands kommt der Waldmaikäfer auf sandigen Böden vor, aber auch als Vielfraß auf den Bäumen. Die dritte, dem Feldmaikäfer sehr ähnliche Art ist Melolontha pectoralis. Ihn gibt es nur noch sehr selten und nur noch vereinzelt in Mitteleuropa. Ab und zu taucht er noch bei uns, also Südwestdeutschland, auf.

Käfer allgemein

 

7.000 Verschiedene Käfer gibt es in Deutschland. Darunter sind nützliche aber auch schädliche Tiere. Darum ist es immer wichtig zu wissen um welche Art es sich handelt. Nicht jeder furchterregenderer Käfer ist gleich ein Feind von uns Menschen. Oft bieten sie den Pflanzen Schutz gegen Schädlinge. Aber kannst du die 7.000 Arten auseinanderhalten? 

Bild. Hilde Kress

Mistkäfer

 

Von rund 150 Arten von Mistkäfern, leben 59 in Europa. Sie bevorzugen Wälder, Steppen und Feldern. Sie sind tag- und nachtaktiv und können fliegen. Wobei die kleinen Dicken Körper dabei eher schwerfällig unterwegs sind.

Der uns bekannte Mistkäfer heißt wissenschaftlich Geotrupes stercorarius. Geotrupes übersetzt für „Erdbohrer“ (Geo = Erde; trupes = bohren). Stercorarius heißt auf Deutsch „der, der ausmistet“.

Blindschleiche

 

Die Blindschleiche ist eine Echsenart innerhalb der Familie der Schleichen. Nach neuer Systematik wird sie präziser auch als Westliche Blindschleiche bezeichnet. In Mitteleuropa gehört sie zu den am häufigsten vorkommenden Reptilien. Mit ihrem beinlosen, langgestreckten Körper gleicht sie einer Schlange und wird auch oft für eine solche gehalten. Dieses Missverständnis spiegelt sich sogar im wissenschaftlichen Gattungsnamen wider, den ihr Carl von Linné gegeben hat. Wichtige Unterscheidungsmerkmale zu den Schlangen sind das leichte Abbrechen des Schwanzes sowie das für alle Schleichen typische Vorhandensein von beweglichen Augenlidern und äußeren Gehöröffnungen, wenn auch letztere durch Schuppen verdeckt sind.

Pfauenauge

 

Der Tagpfauenauge ist ein Schmetterling und gehört in die Familie der Edelfalter. Der Name dieser Art leitet sich von Io, einer Geliebten des Zeus. Sie ist in der griechischen Mythologie bekannt. Das Tagpfauenauge wurde u.a zum Schmetterling des Jahres 2009 gewählt.

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Elwetritschen

 

Elwetritschen sind im weitesten Sinne ein hühnerähliches Getier. Sie können ihre Flügel kaum gebrauchen, darum sie sich meistens im Unterholz oder weit in den Wäldern bewegen müssen. Oft haben Elwetritschen auch  ein Hirchgeweih  Der Schnabel ist öfters sehr lang dargestellt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gingen Künstler dazu über, Elwetritschen auch als weiblich zu kennzeichnen, indem sie dem sie dem selten gesehenen Wesen, weibliche Brüste andichteten. Elwetritschen sind Kreuzungen von Enten, Hühnern und Gänsen mit im Wald lebenden Elfenund Kobolden. Als Geflügelabkömmlinge legen sie Eier, die allerdings wegen der Waldgeisterherkunft während der Brutzeit selbständig wachsen. Die Eier der Elwetritschen stehen unter Naturschutz und dürfen nicht gesammelt werden. Mancher Förster drückt beim Suchen oder Einfangen der seltenen Tierart ein Auge zu.

Eichörnchen

 

Eichhörnchen sind fast in ganz Europa verbreitet und leben in Nadel-, Laub- und Mischwäldern mit alten Baumbeständen. Sie sind in Städten, Gärten und Parks zu finden und halten sich gern in der Nähe der Menschen auf, solange es dort genügend Nahrung und Unterschlupf gibt. Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf. Sie machen Winterruhe und legen im Herbst Vorräte für die kalte Jahreszeit an, indem sie Samen und Nüsse im Boden verstecken. Viele derartige Verstecke werden nicht mehr gefunden und gehen als Saat auf.

Die Raben

 

Die Rabenvögel – in der Vogelkunde auch oft Corvidae oder Corviden genannt – sind eine Vogel­familie aus der Ordnung der Sperlingsvögel. Sie umfassen rund 120 lebende Arten in 25 Gattungen. Rabenvögel sind mittelgroße bis sehr große Singvögel mit meist kräftigem Schnabel und robustem Körperbau, die im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte eine Vielzahl verschiedener Lebensräume besiedelt haben und mit Ausnahme des südlichen Südamerikas und der Antarktis weltweit verbreitet sind.

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Tauben

Die Tauben sind eine artenreiche Familie der Vögel.  Eine männliche Taube heißt Täuberich, Tauber oder auch Täuber. Die „Frautaube“ wird manchmal auch Täubin genannt. Sie haben einen recht einheitlichen Körperbau mit kräftigem Rumpf und relativ kleinem Kopf, der beim Laufen in charakteristischer Weise vor und zurück bewegt wird. Bei den meisten Tauben ist das Gefieder grau, graublau oder braun gefärbt. Einige Arten haben ein sehr farbenprächtiges Gefieder.

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Haussperling

 

Den „Spatz“ oder Haussperling kennt jeder. Er hat einen grauen, kastanienbraunen eingefassten Scheidel mit weißen Wangen. Sein schwarzer Latz ist sein Erkennungszeichen. Die „Frau Spatz“ trägt überwiegend ein schlichtes Graubraun.

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Amsel

 

Jeder kennt die Amsel, oder fast jeder. Die Amselmännchen sind schwarz sein Schnabel ist gelb. Die Weibchen sind durchgehend schlicht, braun gefärbt. Die Jungvögel, von den die ersten oft schon im April um Futter betteln, haben die gleiche Federnfarbe.

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Störche

 

Störche messen vom Kopf bis zum Schwanz etwa 110 Zentimeter, sie haben eine Flügelspannweite von bis zu 220 Zentimeter. Störche wiegen zwischen drei und vier Kilogramm. Weiß-Störche sind von Süd- über Mittel- bis Osteuropa zu Hause. Sie sind aber nicht mehr so weit verbreitet wie früher, sondern kommen nur noch in einigen Regionen vor, weil sie immer weniger geeignete Lebensräume finden. Störche können ziemlich lange leben. Der älteste bekannte Storch in freier Wildbahn wurde 33 Jahre alt.

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Gartenrotschwanz

 

Der Gartenrotschwanz bevorzugt offene Gehölze. Er ist aber nicht nur an Waldrändern und Feldgehölzen zu finden, auch in Parks, Obst- und Hausgärten. Oft sucht er im Baumbestand Naturhöhlen, aber auch Nisthilfen im Garten können ihn anlocken. 

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Der Buntspecht ist die am wenigsten spezialisierte heimische Spechtart und deshalb auch die am häufigsten vorkommende. Man kann ihn sowohl in Laub- als auch in Nadelwälder finden, aber auch in Parks und Kulturlandschaften, sofern dort Alleen, Windschutzstreifen oder kleine Baumgruppen vorhanden sind. Eichen- und Buchenmischwälder mit viel Alt- und Totholz sind für ihn optimale Lebensräume. Einförmige Fichtenreinbestände weisen nur geringe Spechtvorkommen auf.

Aber dieser, von Helma Mistler fotografierte, Buntspecht hat sich auf der Terrasse in der Schlangenbrück, Obernheim satt gefressen. (hjw)

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Auf diesem Bild hat der Bock nur noch eine Stange. Das Bild wurde im Mai von mir aufgenommen. Darum denke ich dass er die fehlende Gehörnstange  wohl während eines Kampfes in der Brunftzeit verloren hat.

Der Bambi Irrtum

Wer den Film „Bambi“ gesehen hat, weiß: Bambi und seine Mutter sind Rehe, Bambis Vater ist ein Hirsch. Walt Disneys Film wird für den weitverbreitenden Irrtum verantwortlich gemacht. „Reh“ und „Hirsch“ seien Beziehungen für Männchen und Weibchen derselben Tierart. Tatsächlich heißt das männliche Reh Rehbock – und die „die Frau vom Hirsch“ ist eine Hirschkuh. Disney trägt an dieser Begriffsverwirrung keine Schuld. Da es in Amerika keine Rehe gibt, wird im Film eine dort heimische Hirschart dargestellt. Erst die deutsche Synchronisation machte aus Bambi und seiner Mutter „Rehe“  

Gehörn oder Geweih

Das Geweih wird bei den Rehböcken oft als Gehörn bezeichnet. Das Bockkitz (männliches Kitz) trägt (schiebt) schon im ersten Lebensjahr ein kleines Gehörn. Dies sind meistens kleine Knöpfe oder Spieße (ohne Rosen), die im Januar oder Februar wieder abgeworfen werden. Anschließend schiebt der nahezu einjährige Bock sein erstes Gehörn, das ebenfalls aus Spießen (nun mit Rosen) oder häufig aus Gabeln besteht. Dieses Erstgehörn wird im November bis Dezember wieder abgeworfen, um anschließend direkt ein neues, jetzt aber Sechser-Gehörn zu wachsen. Es besteht aus drei Enden an jeder Stange und ist die Endstufe im normalen Aufbau des Rehgehörns. (siehe Bild links)

 

Schützt die Pilze!

 

Tiere, Pflanzen und Pilze unterliegen den Gesetzen zum Schutz der Natur. Pfifferling und Steinpilz und noch einige Arten sind von der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Sie dürfen nur für den Eigenverzehr in einer gegrenzten Menge – bis 2 kg – geerntet werden. Hierbei drohen empfindliche Strafen.  Zum Erhalt dieser beliebten Speisepilze sollen die Pilzfreunde besonders dazu beitragen.

(Bild: Krause Glucke)

Männer spielen im Wald

 

Nachdem ich mit meiner, im Wald aufgehängten, Wildkamera nicht so einen großen Erfolg hatte, dachte ich mir etwas Anderes aus. Was lag näher, um mich um die Tierspuren, die ja nicht weglaufen können, zu kümmern. Ich erinnerte mich daran, wie das die Polizei macht, einen Abdruck herzustellen. In der Bilderserie erkennt ihr, wie ich vorgegangen bin. Das Wichtigste war, eine geeignete Spur zufinden (zu diesem Zeitpunkt war der Boden sehr trocken). Und schon ging es los. Ich nannte das Ganze „Ferienprogramm für Erwachsene“. Nachmachen mit den Kindern oder Enkeln macht auch Spaß. (hjw)

Am Sonntag, 16.08.2020, hatte ich meinen ersten Erfolg im "Dunkeln". Schau mal hier.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. (hjw) 

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Hier findest du ein paar besinnliche Worte passend zum untenstehenden Thema Baumringe

 

 

 

Besinnliche Worte
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Kleine Wald- und Baumkunde

 

Liebe Wanderfreunde, unser liebster Aufenthaltsort bei unseren Wanderungen ist der Wald. Was ist der Wald und was bedeutet der Wald? Was macht der Wald und was machen wir aus unserem Wald. Besteht der Wald nur aus Bäumen und Luft dazwischen? Darüber gibt es viele Bücher und Weisheiten. Es würde hier den Rahmen sprengen, über Alles zu schreiben. Wir versuchen einmal ein paar Erklärungen abzugeben, die für die einen oder anderen von euch nicht neu sind aber eventuell zur Auffrischung sorgt, oder eventuell doch etwas Neues in sich hat. Die Texte sollen einen Beitrag leisten, dass du mehr über die Dinge des Waldes wissen sollst. Damit du den Wald vor lauter Bäumen sehen kannst.

Viel Freude im Wald und beim Lesen der Texte. (hjw)

 

Unbekannte Zeichen an den Bäumen oder die Hieroglyphen der Förster!  

Ausscheidende Bäume

Da Auslesebäume im Wald wachsen und ihre Kronen immer größer werden, müssen andere Bäume weichen. Die zu entnehmenden Bäume werden von zwei Seiten (oder einem) mit schrägen Strichen markiert. Das ist für die Waldarbeiter das Zeichen, dass diese Bäume demnächst gefällt werden sollen.

Auslesebäume

Sie sind die Stars des Waldes, auf sie konzentriert sich das waldbauliche Handeln. Sie sollen einmal starkes, wertvolles Holz liefern. Damit man sie auch nach Jahren noch erkennt und sie nicht beschädigt werden, markiert der Förster sie auf vier Seiten mit einem Punkt. 

Rückegassen

Zwei übereinander laufende Linien zeigen eine Rückegasse an. Wenn das Holz mit schweren Maschinen aus dem Wald geholt wird, darf der Fahrer nur auf diesen Gassen fahren, um den wertvollen Waldboden auf der restlichen Fläche  zu schonen.

 

 

Totholz

Viele Bäume im Wald haben abgestorbene Äste in ihrer Krone, andere sind schon ganz abgestorben. Ein Ausrufezeichen weist darauf hin, dass von diesen Bäumen eine Gefährdung innerhalb des Fallbereiches der Äste oder des Baumes ausgehen kann. Gleichzeitig stellen diese Bäume einen wertvollen Lebensraum für seltene Tierarten dar. Daher werden sie, nach Möglichkeit, erhalten.

Siehe hier ein kleines Filmchen

https://youtu.be/NRP9b6HMkM0

Biotopbaum

Die weiße Welle markiert Biotopbäume im Wald. Besondere Strukturen, etwa Höhlen für Vögel oder Kleinsäuger, machen diesen Baum oder Baumgruppen zu einem besonderen Lebensraum. 

 

Markierungen des Pfälzerwald-Vereins

Hier findest du die Markierungen des Pfälzerwald-Vereins

 

https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Wanderwege_im_Pfälzerwald

 

 

Aufbau des Baumstammes

Die Borke oder auch äußere Rinde schützt den Baum vor Umwelteinflüssen, z.B. starker Sonneneinstrahlung, Kälte, Hitze, Pilz- und Insektenbefall.

Der Bast oder auch innere Rinde versorgt den Baum mit Nähstoffen. Er stirbt schnell ab und verwandelt sich in Kork und anschließend in Borke.

Das Kambium ist eine dünne Zellschicht, die der eigentliche wachsende Teil des Baumes ist. Er ist verantwortlich für die Bildung von Borke und Holz. Gesteuert wird dies durch Pflanzenharmone (Auxine), die im Frühjahr in den Blattknospen der Zweigspitzen gebildet werden.

Das Splintholz stellt die Wasserleitung des Baumes dar, die den Kronenraum versorgt. Mit der Bildung neuer Splintholzringe verlieren die inneren Ringe ihre Funktion und werden zu Kernholz.

Das Kernholz ist das tragende Element des Baumes. Es kann als Trägergerüst angesehen werden, das aus hohlem, nadelartigen Zellulosefasern besteht, die durch chemischen Leim, dem Lignin, zusammengehalten werden. 

In der nächsten Folge erzählt ein Baum seine Lebensgeschichte und du kannst an seinen Jahresringen erkennen was er alles erlebt hat. 

Altersbestimmung und die Geschichte eines Baumes

Bäume sind Naturarchive, deren Sprache man verstehen muss, um ihre Geschichten erfassen zu können.

Sie bilden im Frühjahr neues Holz. Im Frühjahr und Frühsommer (sogenanntes Frühholz) wächst es schneller, ist vergleichsweise leicht, von heller Farbe und besteht aus relativ großen Zellen. Im Spätsommer und Herbst verlangsamt sich das Wachstum, das Spätholz verfügt über kleinere Zellen und ist dunkler. Im Winter befinden sich die Bäume in einer Art Ruhephase. Durch dieses Wachstumsverhalten entstehen Jahresringe, die in einem Querschnitt durch den Stamm deutlich erkennbar sind.

Bei einem gefällten Baum sind die aufeinanderfolgenden Ringe von hellem und dunklem Holz sichtbar. Zählt man die dunklen Ringe, erhält man das Alter des Baumes. Bei einer genaueren Betrachtung ergeben sich Erkenntnisse über das Wachstum eines Baumes, Veränderungen der Gestalt, Dicke, Farbe und Gleichmäßigkeit seiner Jahresringe. Waldbrände, Dürrephasen, Verletzungen – all das lässt sich Jahrzehnte später noch ablesen.

Die Autonomie eines Baumes siehst du hier auf dem verlinkten Bild. Hättest du das alles gewusst ?

 

https://www.stadtwald.fuerth.de/waldlehrpfad/baumanatomie-und-altersbestimmung#lightbox[286]-1

Altersbestimmung bei Kiefern und Fichten

Das Alter einer Kiefer lässt sich leicht bestimmen, wenn man weiß, dass Kiefern jedes Jahr einen neuen Astquirl bilden.

Man muss nur zur Zahl der Astquirle die Zahl 3 dazu zählen, da ein Sprössling drei Jahre braucht, um seinen ersten Astquirl zu bilden.

Bei Fichten gilt genau das gleiche Verfahren, jedoch muss man hier die Zahl 4 hinzuzählen. Eine Fichte braucht vier Jahre zum ersten Astquirl.

Also:

Anzahl der Astquirle + 3 = Alter der Kiefer

Anzahl der Astquirle + 4 = Alter der Fichte

 

 

 

 

 

So sieht ein Astquirl im Innern eines Kiefernstammes aus, nachdem sich das Kernholz aufgelöst hat

 

Wie kommt das Wasser im Stamm der Bäumen nach oben

Bäume saugen Wasser aus der Erde auf und transportieren es bis in die höchsten Blätter.

Bäume transportieren jeden Tag bis zu mehrere hundert Liter Wasser von den Wurzeln bis zu den Blättern. In den Blättern wird das Wasser für die Photosynthese benötigt und für die Aufrechterhaltung der Blattstruktur.

Im Wesentlichen gibt es zwei Ursachen für den Wassertransport. Wesentlich ist der Kapillareffekt. Er tritt auf, wenn dünne Röhrchen (Kapillaren) in Kontakt mit Flüssigkeiten kommen. Kommt Wasser in Kontakt mit einer Kapillare aus Glas, so steigt das Wasser in ihr auf. Das Transportieren von Wasser und Nährsalzen aus den Wurzeln bis zum Wipfel in Höhen bis zu 100 Metern stellt eine Meisterleistung derr Bäume dar.Die Transportröhrchen im Splintholz sind so dünn, dass eine Kaplliarwirkung entsteht. Das Phänomen kann man in einem Modell-Experiment beobachten: Wenn man ein dünnes Glasröhrchen in Wasser hält, steigt die Flüssigkeit aufgrund der Oberflächenspannung des Wassers in der engen Glasröhre ein Stück nach oben. Es gibt aber noch eine zweite Ursache für den Wassertransport in große Höhen: Durch das Abgeben von Wasser aus den Blättern entsteht zwischen Wurzel und Blatt ein Wasserpotenzial, zum Ausgleich der Druckverhältnisse wird das Wasser aus den Wurzeln nachgezogen. Ähnlich ist es auch bei Bäumen, die sehr feine Kanäle in sich haben, in denen das Wasser aufsteigt. Der Grund hierfür ist, dass die Kräfte der Wassermoleküle aufeinander ausgeglichen sind, an den Rändern zu anderen Materialien aber nicht. Wenn das Glas eine Kraft auf das Wasser ausübt, die stärker ist als die Kräfte die das Wasser zusammenhalten, dann steigt das Wasser am Rand ein wenig auf. Dieser Effekt ist umso stärker, je dünner die Kapillare ist. Dieser Effekt kann zwar bei sehr dünnen Kapillaren schon groß sein, doch reicht er bei Bäumen nicht aus. Der Sog auf das Wasser steigt noch aus einem anderen Grund an. In den Blättern verdunstet das Wasser aus den fünf bis zehn Nanometer kleinen Blattporen. Durch diese Verdunstung wird noch ein zusätzlicher Sog entfaltet, der das Wasser bis in die Blätter transportiert. Im Kern des Stammes verläuft ein Markzylinder, von dem aus sich die Markstrahlen bilden. In ihnen ist der Stoffwechseltransport auch in waagerechter Richtung möglich. Die Zellen wachsen nicht das ganze Jahr über gleichmäßig. Im Frühjahr werden große Zellen gebildet, die es erlauben, große Mengen an Wasser und Nährstoffen zu transportieren. Beides wird für die Blattentwicklung benötigt. Dieses Holz, das sich im Frühjahr und Sommer bildet, wird Frühholz bezeichnet. Die Zellen sind weiträumig, dünnwandig und von heller Farbe. Sind alle Blätter ausgebildet, nimmt die Wachstumsgeschwindigkeit ab. Zum Herbst hin werden dann mehr und mehr Reservestoffe eingelagert, die für den Neuaustrieb im nächsten Jahr benötigt werden. Zellen, die im Spätsommer und Herbst entstehen, werden als Spätholz bezeichnet.

Wilde Wucherungen

Skurrile Wucherungen entstehen an Bäumen durch Pilze und Bakterien, die oftmals durch Käferfraß oder andere Beschädigungen in den Baum eindringen. Bei der Buche z.B. finden sich manchmal kugelförmige Auswüchse, deren Ursache noch nicht restlos geklärt sind. Bei Holzkünstlern sind diese Knollen, mit dem zum Teil phantasievollen, wirren verwachsenen Holzfasern sehr beliebt.

Die häufigsten Bäume sind Fichte, Kiefer, Rotbuche und Eiche

Ausgehend von der gesamten Holzbodenfläche Deutschlands von 10.887.990 Hektar, finden Sie die prozentualen Flächenanteile zu einigen Baumarten aus unserer Liste in der folgenden Tabelle. Die Holzbodenfläche umfasst alle Flächen, auf welchen primär Bäume für die Holzproduktion wachsen. Hierzu zählen auch Flächen, auf denen vorübergehend keine Bäume stehen.

 

Waldbaumart    

  Anteil an Gesamtholzbodenfläche

Fläche [in Hektar]

Fichte

25,38%

2.763.219

Kiefer

22,31%

2.429.623

Rotbuche

15,43%

1.680.072

Eiche

10,38%

1.129.706

Lärche

2,82%

307.050

Weißtanne

1,68%

182.757

 

 

Quelle: Bundeswaldinventur

Lebensraum für uns alle

Der Wald ist viel älter als wir Menschen. Aber seit diese Menschen ihn für seinen Rohstoffbedarf zu plündern drohte, hat sich sein Erscheinungsbild zum Teil radikal verändert. Daher wurde es notwendig, Forstordnungen zu erlassen, um das Überleben dieser (unserer) Wälder zu sichern. Dies blieb nicht ohne Erfolge. Heute kann man wieder unterschiedliche Waldtypen nach ihrer Zusammensetzung oder ihrer Funktion erkennen.

Der Wald ist ein komplexes Ökosystem, das Luft, Wasser und Licht benötigt. Dabei liegt die Wiege allen Lebens, auch die des Waldes, im Boden. Ohne die nährstoffreichen, lebenden Böden gäbe es keine Vegetation. Die Folgen wären ein Umkippen des Klimas das zur Folge ein menschliches Leben unmöglich macht. Nähern wir uns dem Wald, genießen wir dessen Anblick als gutes Gefühl. Und doch machen wir uns fast keine Gedanken über die Vielfalt die uns umgibt, um die Photosynthese oder Nahrungsketten. Menschen die zwischen Asphalt und Beton leben, entfremden sich von der Natur.

Doch nur was man kennt und schätzen gelernt hat, achtet und schützt man.  

1. Vorsitzende

Helma Mistler

Schlangenbrückerstaße 18

66919 Obernheim-Kirchenarnbach

Pfälzerwald-Verein e.V., Hauptgeschäftsstelle
Fröbelstraße 24
67433 Neustadt an der Weinstraße

Tel.: 06321 2200
Fax: 06321 33879
E-Mail: info@pwv.de

Aufnahme des Monats

 Spruch des Monats

Nachwirkung

 

Musik im Herzen und im Ohr

Wie himmlisch kam mir alles vor

Wie es zu Ohr und Herzen sprach

Wie himmlisch wirkt es weiter nach.

Unsere Homepage haben seit 27.04.2015 besucht    

aktualisiert am 03.12.2020

Wir bedanken uns für Deinen Besuch

Zur Information an unsere Wanderfreunde:

Während des Wanderns in unserer Gruppe werden Bilder für die Hompage-Galerie gemacht. Wer dies nicht möchte sollte sich beim Fotografieren nicht zur Gruppe dazustellen und dies dem Wanderführer mitteilen.

Die Mitwanderer stimmen Bildaufnahmen durch den Fotograf der Homepage zu.

Bilder von zurückliegenden Wanderungen findest Du unter - Galerie - Archiv - 

 oder hier direkt:  Archiv

die gpx Dateien hier: GPX

Ob alt - ob jung

an der Wanderhütte

halten wir uns in Schwung

"Mit 5 Mark sind sie dabei"

 

hieß es früher bei der Fernsehlotterie.

Bei uns heißt es:

 

Mit 5 Euro jährlich bist du B-Mitglied im Pfälzerwald-Verein, Ortsgruppe Obernheim-Kirchenarnbach

Beitrittserklärung.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

Zur besonderen Beachtung zwecks

Unfall-und Haftpflicht-Versicherung !!!!

 

Nur PWV - Mitglieder sind in einer angekündigten geführten Gruppe versichert.

Jeder der die Gruppe verlässt, d.h. vor dem Wanderführer läuft oder zu weit zurück bleibt, wandert auf eigene Gefahr.

Wanderordnung

 

Unsere Wanderungen finden grundsätzlich bei jeder Witterung statt. Änderungen des Wanderplanes bleiben vorbehalten.

 

Jeder Teilnehmer ist sich und den Mitwandernden verpflichtet:

 

den Anordnungen des Wanderführers, die sich auf die Wanderung beziehen, nachzukommen,

 

nicht vorauszueilen oder zurückzubleiben und die Wanderung nicht

abzubrechen, ohne den Wanderführer zu informieren

 

geschriebene und ungeschriebene Gesetze über Natur-, Wild- und Denkmalschutz zu beachten

 

Abfälle nicht am Rastplatz liegenzulassen, sondern, soweit kein Abfallbehälter vorhanden ist, mitzunehmen

 

die Bestimmungen über das Rauchen im Wald zu beachten

 

geschützte Blumen und Pflanzen nicht zu pflücken und

keine Zweige abzubrechen

 

sich wetterfest und zweckmäßig zu kleiden

 

Der/die Wanderführer/in

Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

hier habe ich ein kleines Filmchen für unsere kleinsten Wanderfreunde eingestellt. Bald dürfen wir wieder gemeinsam wandern gehen. Freuen wir uns darauf. (hjw)

Wir wandern Alle beim Pfälzerwald-Verein Obernheim-Kirchenarnbach
Wir wander Alle mit_1.avi
Video-Datei [16.1 MB]

Oft fährst du vorbei. Er guckt dich an, unser Naturfreund Jakob Weber. Sein Denkmal stand nicht immer da.

Es wurde versetzt, hier vor die Jakob Weber Schule in Landstuhl.

Warum?

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und gucke dir das Video an 

Das Jakob Weber Denkmal in Landstuhl zieht um
Jakob zieht um.mp4
MP3-Audiodatei [28.2 MB]

Hallo Wanderfreunde,

hier darf ich euch Ulli Heist aus Landstuhl vorstellen.

Ulli Heist seit 2013 geprüfter Gästeführer Landstuhl (nach den Richtlinien des BVGD)
seit 2019 zertifizierter Kirchenführer (nach dem Gütesiegel des Bundesverbands Kirchenpädagogik)
Mitglied bei der
Südwestpfalz Gästeführer-IG
und Mitglied im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V.

Schaut Mal auf seine Homepage.

Hier könnt ihr so manches Entdecken

www.heist.landstuhl.info 

Arbeiten an der Wanderhütte

 

Dank fleißiger Hände sind einige Arbeiten an unserer Wanderhütte erledigt worden. Die Außenwand in Richtung Überdachung wurde isoliert und verputzt. Unser Schaukasten informiert wieder über die Neuigkeiten aus dem Wanderverein. Die Flutlichtlampe am Bouleplatz erwartet die ersten Bouler. Allerdings müsste der Platz noch etwas „verschönert“ werden. Also Freiwillige ran. 

Meldet euch beim Hüttenwart Martin K.

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