Pfälzerwald-Verein Obernheim - Kirchenarnbach
Pfälzerwald-Verein Obernheim - Kirchenarnbach

Aktuelle Neuigkeiten

Gedrucktes Aktuelles findest Du in unserem Schaukasten an der Wanderhütte.

Zum Datenschutz siehe bitte unter Impressum und unten  

Wie Landesforsten Rheinland-Pfalz informiert, bleibt der Wald für Besucher trotz Corona Krise geöffnet. Dies gilt unter der Beachtung der Regeln (siehe unten § 4 der dritten Corona-Bekämpfungsverordung für Rheinland-Pfalz vom 23.03.2020) für den gesamten Wald innerhalb des Landes (hjw).

Achtung  Wanderfahrt 2021

 

Hallo liebe Wanderfreunde,

der Singende Wirt von Gerlos im Zillertal, Herr Kammerlander, hat angerufen um die noch freien Termine für das Jahr 2021 bekannt zu geben.  Zu den gleichen Konditionen wie dieses Jahr.  Wegen der vielen Reservierungen 2021 im Hotel müssen wir schnellstens einen Termin festlegen. Die bisherige Tendenz ist von Samstag 28.08. – Freitag  03.09.2021. Außerdem wäre noch 18.07. – 24.07.2021. Es wäre eine große Unterstützung für die Reiseleiter, wenn sich einige Interessenten melden würden welcher Termin passen würde. Unter der Email – Helma-Mistler@pwv-ok.de

Liebe Wanderfreunde,

am 24.06.2020 haben wir in unserer Vorstandssitzung beschlossen, dass die nächste Mittwochswanderung am 01.07.2020 wie gewohnt um 13.30 Uhr von der Wanderhütte startet. Es gelten die Bedingungen der 10. Corona-Bekämpfungsverordnung. Die Wanderhütte bleibt bis auf weiteres für alle Veranstaltungen und Vermietungen geschlossen. 

Ausschnitt Protokoll der 7.pdf
PDF-Dokument [101.4 KB]

 Wandertour von Dieter Kress an die Altschlossfelsen.

Wir haben euch einen Link zur Information angehängt.

https://www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/punkt/felsen/altschlossfelsen/13353197/

Bilder: Dieter Kress

Herzlichen Glückwunsch

Am 02.07 2020 feiert unser Vorstandsmitglied und langjähriger Wegewart Erich Wagner seinen 80. Geburtstag. Zu diesem Ehrentag gratulieren dem Jubilar die Vorstandschaft des Pfälzerwald-Vereins Oberheim-Kirchenarnbach und wünschen ihm alles Gute und viel Gesundheit. Erich ist zurzeit gewählter Beisitzer in der Vorstandschaft. (hjw)

Wir machen mit

 

Ab dem 16.06.2020 hat das RKI die Corona Tracing App bereitgestellt. Sie kann leicht heruntergeladen werden. Unten haben wir einiges Wissenswerte in pdf Format angehängt.

Bitte achtet beim Herunterladen auf die richtige App. (siehe Bild)

Quelle: RKI
Corona Tracing-App.pdf
PDF-Dokument [8.1 KB]
Quelle: Verbraucherzentrale
Was ist die Corona Tracing App.pdf
PDF-Dokument [6.0 KB]

Was geschieht mit den Daten?

 

Die App wertet keine Geo-Daten aus und übermittelt keine Ortsinformationen. Es erfolge auch kein Versand und keine Speicherung von personenbezogenen Daten, versichern die Entwickler. Die anonymisierten Daten der Kontakte werden nicht zentral gespeichert, sondern dezentral auf dem jeweiligen Smartphone. Der Abgleich, ob man einer infizierten Person begegnet ist, geschieht lokal auf dem Mobiltelefon. "Es verlassen keine Daten zum Abgleich das Handy", so die Entwickler. Nur die anonymisierte Liste wird zentral gespeichert und von den Smartphones regelmäßig abgerufen, um mögliche problematische Begegnungen zu identifizieren.

Nach Angaben der Bundesregierung werden "selbstverständlich die hohen EU-Standards zum Schutz des Individuums eingehalten". Die Datenverarbeitung stehe "voll und ganz im Einklang mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung und den Rechtsvorschriften zum Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation". 

Quelle: Tagesschau.de

 

 

 

 

Und so sieht es auf deinem Handy aus.

Vorausetzung, du bist ein paar Tage angemeldet und hattest Kontakt mit Handybesitzer mit der installierten Tracing App

Quelle: RKI

Liebe Wanderfreunde,

in unserem Wanderverein tut sich etwas obwohl es so scheint, dass sich nichts tut.

Unauffällig wurden in der Coronazeit einige Arbeiten an unserer Hütte erledigt. Alles in Einzelarbeiten. Allen vielen Dank.

(siehe Bilder links)

7. Rundschreiben von unserem Hauptverein

Rundschreiben 7 vom Juli 2020 - Hauptvorstand
Rundschreiben 7 vom Hauptvorstand 07.202[...]
PDF-Dokument [436.8 KB]

Hier ein Zeitungsauschnitt Rheinpfalz vom 10.06.2020 und ein Schreiben von unserem Hauptvorstand aus Neustadt. Es ist nicht Alles so einfach. (hjw)

Artikel Rheinpfalz vom 10.06.2020
Artikel_rhp-lwe_10.06.2020.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]

Oben zum Ausdrucken

Zeitungsausschnitt Rheinpfalz 10.06.2020   Bild zum Vergrößern bitte anklicken

Wandern in Coronazeiten
Wandern in Corona.pdf
PDF-Dokument [398.6 KB]
Formular zum Ausfüllen vor einer Wanderung
Kontaktnachverfolg_Wanderungen_2xDINA5.p[...]
PDF-Dokument [129.4 KB]

Was erlaubt ist, muss man nicht gleich tun 

Liebe Wanderfreunde,

wir hoffen, es geht euch allen soweit gut. Trotz einiger Lockerungen in der Corona- Bekämpfungsverordnung sehen wir es noch nicht für notwendig, unsere Vorsichtsmaßnahmen, was gemeinsame Wanderungen und Hüttenöffnung betrifft, zurückzunehmen. Wir denken, dass das bisher Erreichte nicht durch Übereifer aufs Spiel gesetzt werden soll.  

Zu gegebener Zeit werden wir über die weitere Vorgehensweise berichten.

Hier die Hygienekonzepte der Landesregierung

 

https://corona.rlp.de/de/themen/hygienekonzepte/

 

 

Auf diesen Online-Portalen findest du das Aktuellste zu diesem Thema, schaumal rein:  

 

www.corona.rlp.de

www.lksuedwestpfalz.de

www.vgtw.de

www.kaiserslautern-kreis.de

www.rki.de

 

                      Helma Mistler                            Sepp Wagner                                           (Vorsitzende)                      (Stellv. Vorsitzender)

Erklärfilm über das Robert Koch-Institut   2:41 Min.

https://youtu.be/a7QL0UTF528

 

Die nächsten Mittwochswanderungen und Stammtische fallen aus den genannten Gründen aus.

Hüttenfest abgesagt

Liebe Mitglieder, Wanderfreunde und Wanderfreundinnen,

 

auf Grund der letzten Informationen aus der Politik und Presse, hat die Vorstandschaft einstimmig beschlossen, unser diesjähriges Hüttenfest am 1. Juliwochenende abzusagen. Unser aller Gesundheit ist das Wichtigste und die heißt es zu wahren. Wir hoffen auf euer Verständnis und freuen uns, euch nach dieser schweren Zeit, gesund und munter wieder in unserer Wanderhütte begrüßen zu können.

Die Wanderfahrt bleibt weiterhin aktuell. Ab Mitte Mai sollen in Österreich die Einschränkungen für den Tourismus gelockert werden.

 

Die Vorstandschaft wünscht Allen bleibt gesund !!!

 

       Helma Mistler

        (Vorsitzende)

Anstand bewahren .......... Abstand halten

Zehnte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 19. Juni 2020
Zehnte Corona.pdf
PDF-Dokument [191.3 KB]

PDF aus  www.corona.rlp.de

 

Hier findest du ein paar besinnliche Worte passend zum untenstehenden Thema Baumringe

 

 

 

Besinnliche Worte
Gebet Jahresringe.pdf
PDF-Dokument [97.1 KB]

Gegenwart und Zukunft würden wesenslos, wenn die Spuren des Vergangenen aus unserem Bewußtsein gelöscht wären.

(Klaus Mann 1906 - 1949)

Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

 

ich habe euch einen, von Erich Ohliger genehmigten, Auszug aus seinem Buch - Geschichte von Obernheim-Kirchenarnbach -  hier angefügt. Schaut mal rein und bleibt gesund.

Fortsetzung folgt (hjw)

Ortsnamen und Wappen von Obernheim-Kirchenarnbach
Ortsnamen und Ortswappen OK.pdf
PDF-Dokument [2.0 MB]

 

 

In diesem Auszug erfahren wir über die naturräumlichen Verhältnisse von Obernheim-Kirchenarnbach.

Das Dorf im Umfeld.

 

Die naturräumlichen Verhältnissse
Die naturräumlichen Verhältnisse.pdf
PDF-Dokument [2.0 MB]

 

 

Liebe Wanderfreunde und Wanderfreundinnen,

Den 3. Wanderweg stellen wir hiermit vor:

Den Eichhörnchenweg mit 8,6 km Länge

Die Markierung dieses Weges ist ein Eichhörnchen. 

 

Der Eichhörnchenweg startet an der Wanderhütte und führt zur K16 weiter - dem zweiten Wanderweg Richtung Mühlbergerhof nach Kirchenarnbach - über den Hanfenheimer Berg und Königstälchen zurück am Schützenhaus vorbei zur Wanderhütte.

 

Demnächst stellen wir hier an dieser Stelle einen weiteren Wanderweg aus unserer Ortsgemeinde Obernheim – Kirchenarnbach vor. (hm)

Kleine Wald- und Baumkunde

 

Liebe Wanderfreunde, unser liebster Aufenthaltsort bei unseren Wanderungen ist der Wald. Was ist der Wald und was bedeutet der Wald? Was macht der Wald und was machen wir aus unserem Wald. Besteht der Wald nur aus Bäumen und Luft dazwischen? Darüber gibt es viele Bücher und Weisheiten. Es würde hier den Rahmen sprengen, über Alles zu schreiben. Wir versuchen einmal ein paar Erklärungen abzugeben, die für die einen oder anderen von euch nicht neu sind aber eventuell zur Auffrischung sorgt, oder eventuell doch etwas Neues in sich hat. Die Texte sollen einen Beitrag leisten, dass du mehr über die Dinge des Waldes wissen sollst. Damit du den Wald vor lauter Bäumen sehen kannst.

Viel Freude im Wald und beim Lesen der Texte. (hjw)

 

Unbekannte Zeichen an den Bäumen oder die Hieroglyphen der Förster!  

Ausscheidende Bäume

Da Auslesebäume im Wald wachsen und ihre Kronen immer größer werden, müssen andere Bäume weichen. Die zu entnehmenden Bäume werden von zwei Seiten (oder einem) mit schrägen Strichen markiert. Das ist für die Waldarbeiter das Zeichen, dass diese Bäume demnächst gefällt werden sollen.

Auslesebäume

Sie sind die Stars des Waldes, auf sie konzentriert sich das waldbauliche Handeln. Sie sollen einmal starkes, wertvolles Holz liefern. Damit man sie auch nach Jahren noch erkennt und sie nicht beschädigt werden, markiert der Förster sie auf vier Seiten mit einem Punkt. 

Rückegassen

Zwei übereinander laufende Linien zeigen eine Rückegasse an. Wenn das Holz mit schweren Maschinen aus dem Wald geholt wird, darf der Fahrer nur auf diesen Gassen fahren, um den wertvollen Waldboden auf der restlichen Fläche  zu schonen.

 

 

Totholz

Viele Bäume im Wald haben abgestorbene Äste in ihrer Krone, andere sind schon ganz abgestorben. Ein Ausrufezeichen weist darauf hin, dass von diesen Bäumen eine Gefährdung innerhalb des Fallbereiches der Äste oder des Baumes ausgehen kann. Gleichzeitig stellen diese Bäume einen wertvollen Lebensraum für seltene Tierarten dar. Daher werden sie, nach Möglichkeit, erhalten.

Siehe hier ein kleines Filmchen

https://youtu.be/NRP9b6HMkM0

Biotopbaum

Die weiße Welle markiert Biotopbäume im Wald. Besondere Strukturen, etwa Höhlen für Vögel oder Kleinsäuger, machen diesen Baum oder Baumgruppen zu einem besonderen Lebensraum. 

 

Markierungen des Pfälzerwald-Vereins

Hier findest du die Markierungen des Pfälzerwald-Vereins

 

https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Wanderwege_im_Pfälzerwald

 

 

Aufbau des Baumstammes

Die Borke oder auch äußere Rinde schützt den Baum vor Umwelteinflüssen, z.B. starker Sonneneinstrahlung, Kälte, Hitze, Pilz- und Insektenbefall.

Der Bast oder auch innere Rinde versorgt den Baum mit Nähstoffen. Er stirbt schnell ab und verwandelt sich in Kork und anschließend in Borke.

Das Kambium ist eine dünne Zellschicht, die der eigentliche wachsende Teil des Baumes ist. Er ist verantwortlich für die Bildung von Borke und Holz. Gesteuert wird dies durch Pflanzenharmone (Auxine), die im Frühjahr in den Blattknospen der Zweigspitzen gebildet werden.

Das Splintholz stellt die Wasserleitung des Baumes dar, die den Kronenraum versorgt. Mit der Bildung neuer Splintholzringe verlieren die inneren Ringe ihre Funktion und werden zu Kernholz.

Das Kernholz ist das tragende Element des Baumes. Es kann als Trägergerüst angesehen werden, das aus hohlem, nadelartigen Zellulosefasern besteht, die durch chemischen Leim, dem Lignin, zusammengehalten werden. 

In der nächsten Folge erzählt ein Baum seine Lebensgeschichte und du kannst an seinen Jahresringen erkennen was er alles erlebt hat. 

Altersbestimmung und die Geschichte eines Baumes

Bäume sind Naturarchive, deren Sprache man verstehen muss, um ihre Geschichten erfassen zu können.

Sie bilden im Frühjahr neues Holz. Im Frühjahr und Frühsommer (sogenanntes Frühholz) wächst es schneller, ist vergleichsweise leicht, von heller Farbe und besteht aus relativ großen Zellen. Im Spätsommer und Herbst verlangsamt sich das Wachstum, das Spätholz verfügt über kleinere Zellen und ist dunkler. Im Winter befinden sich die Bäume in einer Art Ruhephase. Durch dieses Wachstumsverhalten entstehen Jahresringe, die in einem Querschnitt durch den Stamm deutlich erkennbar sind.

Bei einem gefällten Baum sind die aufeinanderfolgenden Ringe von hellem und dunklem Holz sichtbar. Zählt man die dunklen Ringe, erhält man das Alter des Baumes. Bei einer genaueren Betrachtung ergeben sich Erkenntnisse über das Wachstum eines Baumes, Veränderungen der Gestalt, Dicke, Farbe und Gleichmäßigkeit seiner Jahresringe. Waldbrände, Dürrephasen, Verletzungen – all das lässt sich Jahrzehnte später noch ablesen.

Die Autonomie eines Baumes siehst du hier auf dem verlinkten Bild. Hättest du das alles gewusst ?

 

https://www.stadtwald.fuerth.de/waldlehrpfad/baumanatomie-und-altersbestimmung#lightbox[286]-1

Altersbestimmung bei Kiefern und Fichten

Das Alter einer Kiefer lässt sich leicht bestimmen, wenn man weiß, dass Kiefern jedes Jahr einen neuen Astquirl bilden.

Man muss nur zur Zahl der Astquirle die Zahl 3 dazu zählen, da ein Sprössling drei Jahre braucht, um seinen ersten Astquirl zu bilden.

Bei Fichten gilt genau das gleiche Verfahren, jedoch muss man hier die Zahl 4 hinzuzählen. Eine Fichte braucht vier Jahre zum ersten Astquirl.

Also:

Anzahl der Astquirle + 3 = Alter der Kiefer

Anzahl der Astquirle + 4 = Alter der Fichte

 

 

 

 

 

So sieht ein Astquirl im Innern eines Kiefernstammes aus, nachdem sich das Kernholz aufgelöst hat

 

Wie kommt das Wasser im Stamm der Bäumen nach oben

Bäume saugen Wasser aus der Erde auf und transportieren es bis in die höchsten Blätter.

Bäume transportieren jeden Tag bis zu mehrere hundert Liter Wasser von den Wurzeln bis zu den Blättern. In den Blättern wird das Wasser für die Photosynthese benötigt und für die Aufrechterhaltung der Blattstruktur.

Im Wesentlichen gibt es zwei Ursachen für den Wassertransport. Wesentlich ist der Kapillareffekt. Er tritt auf, wenn dünne Röhrchen (Kapillaren) in Kontakt mit Flüssigkeiten kommen. Kommt Wasser in Kontakt mit einer Kapillare aus Glas, so steigt das Wasser in ihr auf. Das Transportieren von Wasser und Nährsalzen aus den Wurzeln bis zum Wipfel in Höhen bis zu 100 Metern stellt eine Meisterleistung derr Bäume dar.Die Transportröhrchen im Splintholz sind so dünn, dass eine Kaplliarwirkung entsteht. Das Phänomen kann man in einem Modell-Experiment beobachten: Wenn man ein dünnes Glasröhrchen in Wasser hält, steigt die Flüssigkeit aufgrund der Oberflächenspannung des Wassers in der engen Glasröhre ein Stück nach oben. Es gibt aber noch eine zweite Ursache für den Wassertransport in große Höhen: Durch das Abgeben von Wasser aus den Blättern entsteht zwischen Wurzel und Blatt ein Wasserpotenzial, zum Ausgleich der Druckverhältnisse wird das Wasser aus den Wurzeln nachgezogen. Ähnlich ist es auch bei Bäumen, die sehr feine Kanäle in sich haben, in denen das Wasser aufsteigt. Der Grund hierfür ist, dass die Kräfte der Wassermoleküle aufeinander ausgeglichen sind, an den Rändern zu anderen Materialien aber nicht. Wenn das Glas eine Kraft auf das Wasser ausübt, die stärker ist als die Kräfte die das Wasser zusammenhalten, dann steigt das Wasser am Rand ein wenig auf. Dieser Effekt ist umso stärker, je dünner die Kapillare ist. Dieser Effekt kann zwar bei sehr dünnen Kapillaren schon groß sein, doch reicht er bei Bäumen nicht aus. Der Sog auf das Wasser steigt noch aus einem anderen Grund an. In den Blättern verdunstet das Wasser aus den fünf bis zehn Nanometer kleinen Blattporen. Durch diese Verdunstung wird noch ein zusätzlicher Sog entfaltet, der das Wasser bis in die Blätter transportiert. Im Kern des Stammes verläuft ein Markzylinder, von dem aus sich die Markstrahlen bilden. In ihnen ist der Stoffwechseltransport auch in waagerechter Richtung möglich. Die Zellen wachsen nicht das ganze Jahr über gleichmäßig. Im Frühjahr werden große Zellen gebildet, die es erlauben, große Mengen an Wasser und Nährstoffen zu transportieren. Beides wird für die Blattentwicklung benötigt. Dieses Holz, das sich im Frühjahr und Sommer bildet, wird Frühholz bezeichnet. Die Zellen sind weiträumig, dünnwandig und von heller Farbe. Sind alle Blätter ausgebildet, nimmt die Wachstumsgeschwindigkeit ab. Zum Herbst hin werden dann mehr und mehr Reservestoffe eingelagert, die für den Neuaustrieb im nächsten Jahr benötigt werden. Zellen, die im Spätsommer und Herbst entstehen, werden als Spätholz bezeichnet.

Wilde Wucherungen

Skurrile Wucherungen entstehen an Bäumen durch Pilze und Bakterien, die oftmals durch Käferfraß oder andere Beschädigungen in den Baum eindringen. Bei der Buche z.B. finden sich manchmal kugelförmige Auswüchse, deren Ursache noch nicht restlos geklärt sind. Bei Holzkünstlern sind diese Knollen, mit dem zum Teil phantasievollen, wirren verwachsenen Holzfasern sehr beliebt.

Die häufigsten Bäume sind Fichte, Kiefer, Rotbuche und Eiche

Ausgehend von der gesamten Holzbodenfläche Deutschlands von 10.887.990 Hektar, finden Sie die prozentualen Flächenanteile zu einigen Baumarten aus unserer Liste in der folgenden Tabelle. Die Holzbodenfläche umfasst alle Flächen, auf welchen primär Bäume für die Holzproduktion wachsen. Hierzu zählen auch Flächen, auf denen vorübergehend keine Bäume stehen.

 

Waldbaumart    

  Anteil an Gesamtholzbodenfläche

Fläche [in Hektar]

Fichte

25,38%

2.763.219

Kiefer

22,31%

2.429.623

Rotbuche

15,43%

1.680.072

Eiche

10,38%

1.129.706

Lärche

2,82%

307.050

Weißtanne

1,68%

182.757

 

 

Quelle: Bundeswaldinventur

Lebensraum für uns alle

Der Wald ist viel älter als wir Menschen. Aber seit diese Menschen ihn für seinen Rohstoffbedarf zu plündern drohte, hat sich sein Erscheinungsbild zum Teil radikal verändert. Daher wurde es notwendig, Forstordnungen zu erlassen, um das Überleben dieser (unserer) Wälder zu sichern. Dies blieb nicht ohne Erfolge. Heute kann man wieder unterschiedliche Waldtypen nach ihrer Zusammensetzung oder ihrer Funktion erkennen.

Der Wald ist ein komplexes Ökosystem, das Luft, Wasser und Licht benötigt. Dabei liegt die Wiege allen Lebens, auch die des Waldes, im Boden. Ohne die nährstoffreichen, lebenden Böden gäbe es keine Vegetation. Die Folgen wären ein Umkippen des Klimas das zur Folge ein menschliches Leben unmöglich macht. Nähern wir uns dem Wald, genießen wir dessen Anblick als gutes Gefühl. Und doch machen wir uns fast keine Gedanken über die Vielfalt die uns umgibt, um die Photosynthese oder Nahrungsketten. Menschen die zwischen Asphalt und Beton leben, entfremden sich von der Natur.

Doch nur was man kennt und schätzen gelernt hat, achtet und schützt man.  

Schützt die Pilze!

 

Tiere, Pflanzen und Pilze unterliegen den Gesetzen zum Schutz der Natur. Pfifferling und Steinpilz und noch einige Arten sind von der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Sie dürfen nur für den Eigenverzehr in einer gegrenzten Menge – bis 2 kg – geerntet werden. Hierbei drohen empfindliche Strafen.  Zum Erhalt dieser beliebten Speisepilze sollen die Pilzfreunde besonders dazu beitragen.

(Bild: Krause Glucke)

Etwas ganz Anderes

Himmelsrichtung feststellen ohne Kompass

Du bist wandern und möchtest die Himmelsrichtungen wissen. Außer einer analogen Uhr (Uhr mit Zeigern) hast du keinerlei Hilfsmittel. Als richtiger „Pfälzerwäldler“ ist das für dich kein Problem. Zwei Möglichkeiten stehen dir zur Verfügung mit deiner Uhr die Himmelsrichtung heraus zu finden.

1. Möglichkeit

Es ist zufällig gerade genau 12 Uhr mittags (nach Winterzeit, bei Sommerzeit wäre es genau 13 Uhr). Dann brauche ich nur zu schauen, wo die Sonne gerade steht, denn mittags steht die Sonne immer genau im Süden.
 

2. Möglichkeit

Es ist nicht 12 Uhr, aber ich habe eine analoge Uhr (die mit den Zeigern). Dann kann ich folgendes tun:

  • richte den Stundenzeiger (das ist der kleine Zeiger) so, dass er genau auf die Sonne zeigt, 
  • dann teilst du die Skala zwischen dem Stundenzeiger und der 12 genau in der Hälfte,
  • jetzt denkst du Dir eine Linie von der Mitte der Uhr zu der Stelle auf der diese Hälfte liegt.
  • Diese Linie zeigt genau nach Süden!  
  •  
  • Das klappt so nur, wenn deine Uhr nach Winterzeit geht: Im Sommer nimmst du nicht die „12“, sondern nimmst du die „1“. 

Wir finde ich die Himmelsrichtung bei Dunkelheit

Dieses Sternbild nennt man den großen Wagen oder auch den großen Bären (im  Bild als blaue Punkte markiert). Es kann sein, dass er etwas verdreht ist und anders steht, als in echt. Jedoch die Form an sich bleibt immer gleich!

Nun betrachte die beiden Sterne des großen Wagens, die in meinem Bild ganz rechts stehen. Die gedachte Verbindung zwischen den beiden verlängerst Du nun im Kopf circa 5-mal (im Bild durch eine grüne Linie, bzw. rote Punkte mit 5 Abschnitten) dargestellt), bis Du zu einem recht hellen Stern kommst. Du hast den Polarstern (oder auch Nordstern) gefunden. 

Gehörn oder Geweih

Das Geweih wird bei den Rehböcken oft als Gehörn bezeichnet. Das Bockkitz (männliches Kitz) trägt (schiebt) schon im ersten Lebensjahr ein kleines Gehörn. Dies sind meistens kleine Knöpfe oder Spieße (ohne Rosen), die im Januar oder Februar wieder abgeworfen werden. Anschließend schiebt der nahezu einjährige Bock sein erstes Gehörn, das ebenfalls aus Spießen (nun mit Rosen) oder häufig aus Gabeln besteht. Dieses Erstgehörn wird im November bis Dezember wieder abgeworfen, um anschließend direkt ein neues, jetzt aber Sechser-Gehörn zu wachsen. Es besteht aus drei Enden an jeder Stange und ist die Endstufe im normalen Aufbau des Rehgehörns. (siehe Bild links)

 

Auf diesem Bild hat der Bock nur noch eine Stange. Das Bild wurde im Mai von mir aufgenommen. Darum denke ich dass er die fehlende Gehörnstange  wohl während eines Kampfes in der Brunftzeit verloren hat.

Der Bambi Irrtum

Wer den Film „Bambi“ gesehen hat, weiß: Bambi und seine Mutter sind Rehe, Bambis Vater ist ein Hirsch. Walt Disneys Film wird für den weitverbreitenden Irrtum verantwortlich gemacht. „Reh“ und „Hirsch“ seien Beziehungen für Männchen und Weibchen derselben Tierart. Tatsächlich heißt das männliche Reh Rehbock – und die „die Frau vom Hirsch“ ist eine Hirschkuh. Disney trägt an dieser Begriffsverwirrung keine Schuld. Da es in Amerika keine Rehe gibt, wird im Film eine dort heimische Hirschart dargestellt. Erst die deutsche Synchronisation machte aus Bambi und seiner Mutter „Rehe“  

  

Der Buntspecht ist die am wenigsten spezialisierte heimische Spechtart und deshalb auch die am häufigsten vorkommende. Man kann ihn sowohl in Laub- als auch in Nadelwälder finden, aber auch in Parks und Kulturlandschaften, sofern dort Alleen, Windschutzstreifen oder kleine Baumgruppen vorhanden sind. Eichen- und Buchenmischwälder mit viel Alt- und Totholz sind für ihn optimale Lebensräume. Einförmige Fichtenreinbestände weisen nur geringe Spechtvorkommen auf.

Aber dieser, von Helma Mistler fotografierte, Buntspecht hat sich auf der Terrasse in der Schlangenbrück, Obernheim satt gefressen. (hjw)

Buntspecht.MP3
MP3 Datei [610.0 KB]

Gartenrotschwanz

 

Der Gartenrotschwanz bevorzugt offene Gehölze. Er ist aber nicht nur an Waldrändern und Feldgehölzen zu finden, auch in Parks, Obst- und Hausgärten. Oft sucht er im Baumbestand Naturhöhlen, aber auch Nisthilfen im Garten können ihn anlocken. 

Rotschwänzchen_Kurz.mp4
MP3-Audiodatei [2.2 MB]

Störche

 

Störche messen vom Kopf bis zum Schwanz etwa 110 Zentimeter, sie haben eine Flügelspannweite von bis zu 220 Zentimeter. Störche wiegen zwischen drei und vier Kilogramm. Weiß-Störche sind von Süd- über Mittel- bis Osteuropa zu Hause. Sie sind aber nicht mehr so weit verbreitet wie früher, sondern kommen nur noch in einigen Regionen vor, weil sie immer weniger geeignete Lebensräume finden. Störche können ziemlich lange leben. Der älteste bekannte Storch in freier Wildbahn wurde 33 Jahre alt.

Störche.mp4
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Amsel

 

Jeder kennt die Amsel, oder fast jeder. Die Amselmännchen sind schwarz sein Schnabel ist gelb. Die Weibchen sind durchgehend schlicht, braun gefärbt. Die Jungvögel, von den die ersten oft schon im April um Futter betteln, haben die gleiche Federnfarbe.

Amsel.mp4
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Haussperling

 

Den „Spatz“ oder Haussperling kennt jeder. Er hat einen grauen, kastanienbraunen eingefassten Scheidel mit weißen Wangen. Sein schwarzer Latz ist sein Erkennungszeichen. Die „Frau Spatz“ trägt überwiegend ein schlichtes Graubraun.

Sperling.mp4
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Tauben

Die Tauben sind eine artenreiche Familie der Vögel.  Eine männliche Taube heißt Täuberich, Tauber oder auch Täuber. Die „Frautaube“ wird manchmal auch Täubin genannt. Sie haben einen recht einheitlichen Körperbau mit kräftigem Rumpf und relativ kleinem Kopf, der beim Laufen in charakteristischer Weise vor und zurück bewegt wird. Bei den meisten Tauben ist das Gefieder grau, graublau oder braun gefärbt. Einige Arten haben ein sehr farbenprächtiges Gefieder.

Taube.mp4
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Eichörnchen

 

Eichhörnchen sind fast in ganz Europa verbreitet und leben in Nadel-, Laub- und Mischwäldern mit alten Baumbeständen. Sie sind in Städten, Gärten und Parks zu finden und halten sich gern in der Nähe der Menschen auf, solange es dort genügend Nahrung und Unterschlupf gibt. Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf. Sie machen Winterruhe und legen im Herbst Vorräte für die kalte Jahreszeit an, indem sie Samen und Nüsse im Boden verstecken. Viele derartige Verstecke werden nicht mehr gefunden und gehen als Saat auf.

Elwetritschen

 

Elwetritschen sind im weitesten Sinne ein hühnerähliches Getier. Sie können ihre Flügel kaum gebrauchen, darum sie sich meistens im Unterholz oder weit in den Wäldern bewegen müssen. Oft haben Elwetritschen auch  ein Hirchgeweih  Der Schnabel ist öfters sehr lang dargestellt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gingen Künstler dazu über, Elwetritschen auch als weiblich zu kennzeichnen, indem sie dem sie dem selten gesehenen Wesen, weibliche Brüste andichteten. Elwetritschen sind Kreuzungen von Enten, Hühnern und Gänsen mit im Wald lebenden Elfenund Kobolden. Als Geflügelabkömmlinge legen sie Eier, die allerdings wegen der Waldgeisterherkunft während der Brutzeit selbständig wachsen. Die Eier der Elwetritschen stehen unter Naturschutz und dürfen nicht gesammelt werden. Mancher Förster drückt beim Suchen oder Einfangen der seltenen Tierart ein Auge zu.

Pfauenauge

 

Der Tagpfauenauge ist ein Schmetterling und gehört in die Familie der Edelfalter. Der Name dieser Art leitet sich von Io, einer Geliebten des Zeus. Sie ist in der griechischen Mythologie bekannt. Das Tagpfauenauge wurde u.a zum Schmetterling des Jahres 2009 gewählt.

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Blindschleiche

 

Die Blindschleiche ist eine Echsenart innerhalb der Familie der Schleichen. Nach neuer Systematik wird sie präziser auch als Westliche Blindschleiche bezeichnet. In Mitteleuropa gehört sie zu den am häufigsten vorkommenden Reptilien. Mit ihrem beinlosen, langgestreckten Körper gleicht sie einer Schlange und wird auch oft für eine solche gehalten. Dieses Missverständnis spiegelt sich sogar im wissenschaftlichen Gattungsnamen wider, den ihr Carl von Linné gegeben hat. Wichtige Unterscheidungsmerkmale zu den Schlangen sind das leichte Abbrechen des Schwanzes sowie das für alle Schleichen typische Vorhandensein von beweglichen Augenlidern und äußeren Gehöröffnungen, wenn auch letztere durch Schuppen verdeckt sind.

Mistkäfer

 

Von rund 150 Arten von Mistkäfern, leben 59 in Europa. Sie bevorzugen Wälder, Steppen und Feldern. Sie sind tag- und nachtaktiv und können fliegen. Wobei die kleinen Dicken Körper dabei eher schwerfällig unterwegs sind.

Der uns bekannte Mistkäfer heißt wissenschaftlich Geotrupes stercorarius. Geotrupes übersetzt für „Erdbohrer“ (Geo = Erde; trupes = bohren). Stercorarius heißt auf Deutsch „der, der ausmistet“.

Maikäfer

 

Der Maikäfer gehört in der Familie der Blatthornkäfer. Der Feldmaikäfer ist der am weitesten verbreitete Maikäfer Mitteleuropas. Im östlichen und nördlichen Teil Europa sowie in verschiedenen Regionen Deutschlands kommt der Waldmaikäfer auf sandigen Böden vor, aber auch als Vielfraß auf den Bäumen. Die dritte, dem Feldmaikäfer sehr ähnliche Art ist Melolontha pectoralis. Ihn gibt es nur noch sehr selten und nur noch vereinzelt in Mitteleuropa. Ab und zu taucht er noch bei uns, also Südwestdeutschland, auf.

Bienen

 

Die Bienen zählen zu einer Insektengruppe, in der mehrere Gruppen der Hautflügler zusammengefasst werden. Der Begriff Biene wird Umgangssprachlich meist auf eine einzelne Art, die westliche Honigbiene reduziert. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Biene u.a als staatenbildender Honigproduzent, aber auch wegen ihrer Wehrhaftigkeit. Bei den Bienen handelt es um eine recht große Gruppe mit sehr verschiedenen Arten. Viele davon, vor allem die alleine lebenden, werden unter dem Begriff Einsiedlerbienen oder Wildbienen zusammengefasst.

Bienen.mp4
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Wespe

 

Die bei uns bekannte Wespe gehört zu der Unterfamilie der Faltenwespen. Dazu zählen 61 Arten. Auch die Hornissen gehören zu der Wespenart. Oft werden fälschlicherweise die Feldwespen zu den echten Wespen gezählt. Wer hat noch keinen unangenehmen Kontakt mit Wespen gehabt. (Wespennest an der unmöglichsten Stelle im Haus oder einen schmerzhaften Wespenstich).    

Wespen.mp4
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Hummel

 

Ein Hummelvolk besteht je nach Art aus etwa 50 bis 600 Tieren und einer Königin. Die Mehrzahl der Tiere sind Arbeiterinnen, daneben gehören zum Volk auch Männchen, die wie auch bei den Honigbienen Drohnen genannt werden, sowie Jungköniginnen. Ein Volk überlebt in Europa nur einen Sommer und ist gewöhnlich im September abgestorben. Es überwintern einzig die begatteten Jungköniginnen Sie sind im nächsten Frühjahr alleine auf sich gestellt. Sie beschäftigen sich mit dem Bau der Anlage des Nestes und der Gründung eines neuen Staates.. Solche Königinnen werden bis zu zwölf Monaten alt. Drohnen und Arbeiterinnen sterben bereits nach drei bis vier Wochen.

Hummel.mp4
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Heuschrecke

 

Die Heuschrecke gehört zu der Gattung der Insekten. Es gibt 28 000 verschieden Arten. Einige dieser Arten, die Pflanzenfressenden, neigen zur Massenvermehrung und können regelrechte Plagen verursachen und haben trotzdem einen hohe ökonomischen Wert.

Das Zirpen entsteht durch eine mit Querrippen versehene Schrill-Leiste an der Unterseite des obenliegenden Flügels. Das Reiben auf dem unteren Flügel, die Schrill-Kante, ergibt den unverwechselbaren Ton. Sehr schön kann man das Flügelreiben bei der Feldgrille beobachten. Dadurch will das Männchen, vor der Wohnröhre sitzend, das Weibchen bezirzen.

Grillen.mp4
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Das Wildschwein

 

Das Wildschwein ist ein Paarhufer und zählt zu der Familie der Echten Schweine, also in die Stammform des Hausschweins. Ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Westeuropa bis Südostasien. Durch Aussetzen in Amerika (Nord- und Südamerika) und Australien sowie auf zahlreichen Inseln ist es heute nahezu weltweit verbreitet.

Sie sind urig und wehrhaft, wenn sie angegriffen werden. Gleichzeitig aber sehr anpassungsfähig. Durch milde Winter und Futter im Überfluss hat sich ihre Population in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Dementsprechend nehmen die Konflikte mit dem Menschen zu

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Pferd

 

Alle Hauspferde haben ihren Ursprung bei den Wildpferden. Ihre Zähmung begann vor ungefähr 5 000 Jahren. Zu Beginn als Reit- und Lasttier. Die Augen der Pferde sind ganz auf der Seite und ermöglichen dem Pferd fast einen Rundblick. Neugeboren Pferde können wenige Stunden nach der Geburt schon laufen. Je nach Temperament werden sie Kaltblüter, Warmblüter, Halbblüter oder Vollblüter genannt. Das Alter der Pferde kann man an seinen Zähnen abschätzen

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Der Esel

 

Der Hausesel ist ein weltweit verbreiteste Haustier und gehört zu den kleinsten Vertretern der Familie der Pferde. Sie werden besonders an ihren Ohren und dem lauten I-Ah Ruf erkannt. Unsere Hausesel haben ihren Urstamm in Afrika und werden schon seit Tausenden von Jahren als Nutz- und Heimtier gehalten. Besonders als Lastenträger werden sie geschätzt.  Der asiatische Esel wird als Halbesel bezeichnet und zählt zu der dort ansässigen wilden Pferdeart.

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Hauskatzen

 

Die Hauskatze zählt zu den Haustierformen der Falbkatzen. Sie ist einer der beliebtesten Heimtiere. So unterschiedlich Katzen in ihrem Aussehen sind unterscheiden sich ihre Wesen. Manche sind Draufgänger und Jäger wieder andere verschmuste, spielende Freunde des Menschen. Aber alle Katzen haben ihre Freiheitsliebe. Katzen sind sehr sozial und keine Einzelgänger. In Bauernhöfen gründen sie gerne richtige Katzenfamilien.

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Elster

 

Die Elster ist ja bekannt als diebischer Vogel als sogenannter Nestplünderer. „Der klaut wie eine Atzel“. Daher sein Spitzname im Volksmund Atzel. Nicht zu verwechseln mit dem Stadtteil Süd von Landstuhl. Sie gehört in die Familie der Rabenvögel. Der sehr schön anzusehende Vogel ist vor allem in Europa angesiedelt.

Geräusche Elster.MP3
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Möwe

 

Die Möwe ist in der ganzen Welt als See- und Wasservogel bekannt. Die wissenschaftliche Bezeichnung heißt Laridae.  Die Scherenschnäbel und Seeschwalben zählen als Unterfamilie dazu. Möwen werden zwischen 10 und 30 Jahre alt Ihr Gewicht beträgt 200 – 350g. Es gibt 35 Arten von Möwen.

Wenn auch die Möwe kein Vogel aus unserer Heimat ist, habe ich euch einen kleinen Beitrag eingesetzt

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Enten

 

Die Entenfamilie ist die artenreichste Art aus der Ordnung der Gänsevögel. Sie umfasst 150 Arten und 47 Gattungen. Zu ihnen zählen auch die Gänse und Schwäne. Abgesehen von den Hühnern hat keine andere VogelartVogelgruppe eine so große Wechselbeziehung zum Menschen. 5 Arten wurden domestiziert, alleine des Fleisches wegen, den Eiern und Federn, Die Ente ist das weibliche Tier und der Erpel das männliche Tier. Auffallend beim Erpel das farbige Prachtkleid. 

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Milan

 

Der Milan zählt zu der Gattung der Greifvögel und in die Familie der Habichtarten. Diese Gattung enthält wiederum drei Arten, den Rotmilan, Schwarzmilan sowie den nur in Afrika beheimateten gelbschnabeligen Schmarotzermilan. Die Milane sind sehr gute Suchflugjäger und aus gezeichnete Segelflieger. Bei uns ist der Rotmilan der bekannteste der Milanarten. 

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Bilder: © H.J. Wagner

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Pfälzerwald-Verein e.V., Hauptgeschäftsstelle
Fröbelstraße 24
67433 Neustadt an der Weinstraße

Tel.: 06321 2200
Fax: 06321 33879
E-Mail: info@pwv.de

Aufnahme des Monats

Bild: Andreas Schmitt

 Spruch des Monats

Jetzt rede Du

 

Du warest mir ein täglich Wanderziel,

Viellieber Wald, in dumpfen Jugendtagen,

Ich hatte dir geträumten Glücks so viel

Anzuvertraun, so wahren Schmerz zu klagen.

Und wieder such ich dich, du dunkler Hort,

deines Wipfelmeers gewaltig Rauschen -

Jetzt rede du! Ich lasse dir das Wort!

Verstummt ist Klag und Jubel. Ich will lauschen.

 

Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898)

Unsere Homepage haben seit 27.04.2015 besucht    

aktualisiert am 14.07.2020

Wir bedanken uns für Deinen Besuch

Auszug Rheinpfalz v. .14.07.2020

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Zur Information an unsere Wanderfreunde:

Während des Wanderns in unserer Gruppe werden Bilder für die Hompage-Galerie gemacht. Wer dies nicht möchte sollte sich beim Fotografieren nicht zur Gruppe dazustellen und dies dem Wanderführer mitteilen.

Die Mitwanderer stimmen Bildaufnahmen durch den Fotograf der Homepage zu.

Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

hier habe ich ein kleines Filmchen für unsere kleinsten Wanderfreunde eingestellt. Bald dürfen wir wieder gemeinsam wandern gehen. Freuen wir uns darauf. (hjw)

Wir wandern Alle beim Pfälzerwald-Verein Obernheim-Kirchenarnbach
Wir wander Alle mit_1.avi
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Oft fährst du vorbei. Er guckt dich an, unser Naturfreund Jakob Weber. Sein Denkmal stand nicht immer da.

Es wurde versetzt, hier vor die Jakob Weber Schule in Landstuhl.

Warum?

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und gucke dir das Video an 

Das Jakob Weber Denkmal in Landstuhl zieht um
Jakob zieht um.mp4
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Bilder von zurückliegenden Wanderungen findest Du unter - Galerie - Archiv - 

 oder hier direkt:  Archiv

die gpx Dateien hier: GPX

Arbeiten an der Wanderhütte

 

Dank fleißiger Hände sind einige Arbeiten an unserer Wanderhütte erledigt worden. Die Außenwand in Richtung Überdachung wurde isoliert und verputzt. Unser Schaukasten informiert wieder über die Neuigkeiten aus dem Wanderverein. Die Flutlichtlampe am Bouleplatz erwartet die ersten Bouler. Allerdings müsste der Platz noch etwas „verschönert“ werden. Also Freiwillige ran. 

Meldet euch beim Hüttenwart Martin K.

Wann öffnen wir wieder unsere Wanderhütte
Jetzige Auflagen und Voraussetzungen
Achte Corona-Bekämpfungsverordnung Rhein[...]
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Wann gehen wir wieder wandern ?
Lockerungen 06.06.2020.jpg
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Rheinpfalz: 06.06.2020 

Ob alt - ob jung

an der Wanderhütte

halten wir uns in Schwung

"Mit 5 Mark sind sie dabei"

 

hieß es früher bei der Fernsehlotterie.

Bei uns heißt es:

 

Mit 5 Euro jährlich bist du B-Mitglied im Pfälzerwald-Verein, Ortsgruppe Obernheim-Kirchenarnbach

Beitrittserklärung.pdf
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Zur besonderen Beachtung zwecks

Unfall-und Haftpflicht-Versicherung!!!!

 

Nur PWV - Mitglieder sind in einer angekündigten geführten Gruppe versichert.

Jeder der die Gruppe verlässt, d.h. vor dem Wanderführer läuft oder zu weit zurück bleibt, wandert auf eigene Gefahr.

Wanderordnung

 

Unsere Wanderungen finden grundsätzlich bei jeder Witterung statt. Änderungen des Wanderplanes bleiben vorbehalten.

 

Jeder Teilnehmer ist sich und den Mitwandernden verpflichtet:

 

den Anordnungen des Wanderführers, die sich auf die Wanderung beziehen, nachzukommen,

 

nicht vorauszueilen oder zurückzubleiben und die Wanderung nicht

abzubrechen, ohne den Wanderführer zu informieren

 

geschriebene und ungeschriebene Gesetze über Natur-, Wild- und Denkmalschutz zu beachten

 

Abfälle nicht am Rastplatz liegenzulassen, sondern, soweit kein Abfallbehälter vorhanden ist, mitzunehmen

 

die Bestimmungen über das Rauchen im Wald zu beachten

 

geschützte Blumen und Pflanzen nicht zu pflücken und

keine Zweige abzubrechen

 

sich wetterfest und zweckmäßig zu kleiden

 

Der/die Wanderführer/in

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